Fragen & Antworten

FAQ

Antworten auf die Fragen, die uns am häufigsten erreichen.

Zur Beratung

Was ist der Unterschied zwischen der Erstberatung und den Trainings?

Die Trainings vermitteln Ihnen als Teamleitung das Handwerkszeug selbst – Begriffe, Gewohnheiten, Arbeitsmittel – zum eigenständigen Anwenden im Alltag. Die Erstberatung ist der umgekehrte Weg: Sie füllen einen Fragebogen aus, wir werten ihn aus und besprechen mit Ihnen gemeinsam, wo Ihr Team aktuell steht und was als Nächstes sinnvoll ist. Sie eignet sich, wenn Sie zunächst eine Einschätzung von außen brauchen, bevor Sie sich für einen Weg entscheiden.

Wird die Erstberatung auf einen Folgeauftrag angerechnet?

Ja. Die Erstberatung kostet 500 € netto und wird vollständig angerechnet, wenn im Anschluss ein Folgeauftrag – etwa ein Workshop zum Wissensaufbau im Team oder eine längere Begleitung – vereinbart wird.

Zur Wirkung von Führung

Macht eine einzelne Teamleitung wirklich einen messbaren Unterschied für die Teamleistung?

Ja, und der Effekt ist größer, als die meisten annehmen. Eine große Studie zu rund 23.000 Mitarbeitenden und knapp 1.900 Vorgesetzten zeigt: Wird eine schwache Führungskraft durch eine gute ersetzt, steigt die Teamleistung stärker, als wenn man dem Team ein zusätzliches Mitglied hinzufügt. Der Hebel liegt dabei nicht in Charisma oder Persönlichkeit, sondern in lernbarem Handwerk – Hindernisse abbauen, Orientierung geben, Verantwortung übergeben.

Mehr dazu im Blogartikel „Produktiver wird ihr Team nicht durch mehr Druck – sondern durch Befähigung“.

Warum kündigen gute Mitarbeitende, obwohl das Unternehmen an sich attraktiv ist?

Weil sie in der Regel nicht das Unternehmen verlassen, sondern ihre Führungskraft. Dieselbe Studie zeigt: Mitarbeitende bei guten Vorgesetzten bleiben länger im Unternehmen – und schwache Vorgesetzte verlassen die Firma selbst deutlich schneller (67 % höheres Risiko innerhalb eines Jahres gegenüber den besten 90 %). Wer Fluktuation senken will, schaut zuerst auf die Qualität der bestehenden Führung, nicht nur auf Gehalt oder Benefits.

Mehr dazu im Blogartikel „Warum Mitarbeitende nicht das Unternehmen verlassen, sondern ihre Führungskraft“.

Wir finden keine geeigneten Teamleitungen mehr – was können wir tun?

Das ist aktuell eine der häufigsten Rückmeldungen von HR-Verantwortlichen – und meist kein reines Recruiting-Problem, sondern ein Vorbereitungsproblem. Wenn die Rolle als überfordernd wahrgenommen wird (siehe „Muss ich als Teamleitung auch Konfliktcoach sein?“), schreckt das potenzielle Kandidat:innen ab, bevor sie sich überhaupt bewerben. Der wirksamere Hebel liegt oft darin, bestehende und angehende Teamleitungen konkret auf die Rolle vorzubereiten, statt zu hoffen, die “geborene Führungskraft” extern zu finden.

Unsere Inhouse-Trainings und die Beratung setzen genau dort an.

Zur Rolle

Muss ich als Teamleitung auch Konfliktcoach sein?

Nein. Konfliktmoderation kann Teil der Rolle sein, aber sie ist nicht ihr Kern. Teamleitung ist zu einem großen Teil Struktur- und Gewohnheitsarbeit: Auftrag klären, Woche planen, Ergebnisse prüfen, Kompetenzen im Team sichtbar machen. Viele Konflikte entstehen erst durch ungeklärte Zuständigkeiten – mit klaren Strukturen werden sie seltener.

Mehr dazu im Blogartikel „Nein, du musst als Teamleitung kein Therapeut sein“.

Was gehört eigentlich zu den Aufgaben einer Teamleitung – und was nicht?

Teamleitung bedeutet, ein Team zu formen und die Lieferfähigkeit herzustellen und zu verbessern. Konfliktcoaching, Mediation und es immer allen recht zu machen, gehören nicht zu der Aufgabe.

Mehr dazu im Blogartikel „Was macht eine Teamleitung eigentlich?“.

Ich bin gerade erst Teamleitung geworden – wo fange ich an?

Kläre den Auftrag des Teams und lass Dir Dein Mandat von der nächsten Führungsebene bestätigen. Frage noch einmal beim Team nach: “Schafft Ihr alles, was Ihr schaffen wollt? Wenn nicht: Wollt Ihr etwas tun?” Damit hast Du ein Mandat.

Schaffe Strukturen, die zur aktuellen Situation passen.

Mehr dazu im Kapitel 7 vom Buch “Teamleitung Konkret”.

Ich bin schon länger Teamleitung, aber komme nicht aus dem Reaktiv-Modus heraus – wo setze ich an?

Das ist ein anderes Problem als der Einstieg in die Rolle. Meist hilft hier nicht “noch mehr Einsatz”, sondern ein Blick auf die eigenen Strukturen: Sind Auftrag, Prioritäten und Zuständigkeiten im Team wirklich klar, oder werden sie stillschweigend vorausgesetzt? Reaktivität entsteht häufig genau dort, wo Struktur fehlt und jede Anfrage sofort bearbeitet werden muss, statt eingeordnet zu werden.

Im Seminar „Teamaufbau konkret 1“ arbeiten wir das konkret für Ihr bestehendes Team heraus.

Zu den Trainings

Was ist der Unterschied zwischen 'Teamleitung konkret' und 'Teamaufbau konkret 1'

Im Seminar Teamleitung konkret bringen wir Euch die Basisbegriffe, die 20 Gewohnheiten und die 5 Arbeitsmittel bei. Im Seminar Teamaufbau konkret 1 erarbeiten wir die Dinge konkret für Euer neues Team.